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Handy und was keiner will!

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Bei jeder Gelegenheit in der wir kurz für uns alleine sind wird das Handy gezückt und Information abgerufen, kommuniziert oder einfach gedaddelt. An der Bushaltestelle, im Wartezimmer, in der Kantine, beim Spazierengehen und beim Anstehen in der Schlange.

Es fällt uns schwer mit uns alleine zu sein, aber dies ist nötig um mit uns in Kontakt zu kommen. Wie wollen wir mit anderen einen lebendigen Kontakt haben, wenn wir ihn zu uns selbst nicht mehr aufbauen können?

Anscheinend benötigen wir ständig Ablenkung und Geistesbeschäftigung, weil wir die reale Welt kaum aushalten oder verarbeiten können. Das kann ich auch gut verstehen wenn ich mir die Klimakrise, den Ressourcenverbrauch, soziale Ungerechtigkeiten und die Pandemie anschaue.
Es ist schwer zu akzeptieren das wir manche Dinge im Moment nicht so schnell ändern können. Hinzu kommt Frust wenn unser Meinung nach zu wenig passiert, und Schuld- und Schamgefühle weil wir selbst doch wider besseren Wissens mit dem SUV zum Brötchenholen fahren, den nächsten Flugurlaub gebucht habe oder einfach zu viel Fleisch essen.
Vielleicht wollen wir aber auch etwas anderes bei uns selbst nicht sehen. Kümmern wir uns eigentlich um unser eigenes inneres Wohlergehen ohne aufwendige materielle Mittel?
Ein Ausweg ist Achtsamkeit üben und praktizieren, einfach beobachten ohne zu bewerten. So vermeiden wir das Urteile fällen, das Verurteilen und in Schubladen packen.
Wer möchte schon von anderen in eine Schublade gesteckt werden?

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