AllgemeinGewaltfreie Kommunikation (GFK)

Corona Diskussion – Spaltung der Gesellschaft

Warum die Corona Diskussionen die Menschen meist trennt und dies zur bereits oft benannten Spaltung der Gesellschaft führt

Da es sich hier auf beiden Seiten um Ängste handelt bzw. um angstbasierte Diskussionen und die Menschen dazu meist Recht haben wollen, damit ihr Ego zufrieden ist, eskalieren solche Diskussionen oft, und es zeigt sich, dass das Diskutieren auf der vermeintlichen Sachebene in diesem Fall nicht hilfreich ist.

Dies gilt für alle Menschen, ganz gleich wie renommiert und qualifiziert die Wissenschaftler sind, oder wie hochrangig die Politiker sind, sie sind auch einfach nur Menschen mit ihren Ängsten und dem Bedürfnissen nach Sicherheit und körperlicher Unversehrtheit. In diesem Fall sind es tatsächlich oft existenzielle Ängste sogar in der Form von Todesangst.

Es ist zielführender diese Ängste zu akzeptieren und ernst zu nehmen, anstatt sie mit sachlichen Gegenargumenten versuchen wegzureden, das funktioniert nicht.
Dem anderen einfach zusagen „Du bist doch nur ein Angsthase…“ macht einem vielleicht kurzfristig Luft bringt aber am Ende nichts. Effektiver ist es die Ängste und Bedürfnisse indirekt anzuerkennen in der Art „befürchtest du das… Ist dir dies oder jenes besonders wichtig…“

Hier innezuhalten und präsent zu sein ist nicht so einfach, weil das eigene Ego einen drängt, wie gelernt gegen an zu reden, was wir aus der Hüfte schießen können. Die Konflikteskalation ist dann kaum noch zu stoppen.

Dieses Thema ist nicht nur für die Corona Diskussion relevant sondern für ganz viele Themen in unserem täglichen Leben.
Also innehalten, tief Luft holen und den anderen da abholen wo er steht. Dies fällt auch unter das Thema Perspektivwechsel.
Am Ende bewahrheitet sich der weise Spruch des Sufi Mystikers Rumi: „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“

Ein Gedanke zu „Corona Diskussion – Spaltung der Gesellschaft

  1. Hey,
    das ist genau der „Springende Punkt“ an der gesamten öffentlichen Diskussion. Unsere „An“Führer sind aufgefordert auch dieses Thema aus dem Schatten zu holen.
    Namaste

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